Ne Klassenfahrt ist ein Vergnügen!

 

Zur Erinnerung an die Klassenfahrt der Klassen 4c und 4d im schönen Monat Mai 2011

Ne Klassenfahrt ist ein Vergnügen,

Sie fragen: Woran kann das liegen?

 

Man fährt da von der Schule weg,

mit Essen, Trinken, viel Gepäck

Und winkt noch schnell den Lieben zu –

Jetzt hat man endlich seine Ruh‘.

 

Der Uhu* ist der Kinder Ziel,

er bietet ungeheuer viel.

Die Räume groß, luftig und hell,

du findest dich zurecht sehr schnell.

Draußen strecken sich die Felder,

Klatschmohn, Kornblum‘, grüne Wälder.

 

Man kann dort essen, spielen, ruh’n

und viele andere Dinge tun.

Fußball spielen stundenlang,

lesen, träumen dort am Hang,

Raupen fangen, Höhlen bauen,

einfach in die Gegend schauen,

mit dem einen oder ander’n

um den großen Platz rum wandern.

„Freizeit woll’n wir ohne Plan,

das kommt bei uns super an!“

 

Alle wandern – welch ein Muss:

Gefühle zwischen Freud‘/ Verdruss.

Doch der Blick aus luft’gen Höh’n,

versöhnt dann alle – oh wie schön!

Aus den Wäldern ragt ein Schloss,

Dornröschen dort den Schlaf genoss,

der hundert Jahre dauern sollte,

da keiner sie befreien wollte.

 

Grillen zirpen, Käfer brummen,

Lamas spucken, Bienen summen,

sanfter Wind streicht durch die Luft,

aus der Küche weht der Duft,

von Essen, das den Kindern schmeckt,

mancher sich die Lippen leckt.

„Auch ein fünftes Pizzastück

gibt’s noch für mich – welch ein Glück!“

Ein Würstchen dann für jedes Kind,

genau befragt ob Schwein ob Rind.

Im Schatten unterm grünen Baum,

erfüllt sich mancher Kindertraum

vom Leben im Freien, in der Natur,

Freude, Genuss und Leben pur!

 

Abends gibt’s dann immer Märchen

vom Teufel mit den goldenen Härchen;

Vom klugen, list`gen Stiefelkater,

des armen Müllerbursch` Berater.

Die Schwester auf den Weg sich machte,

an ihre Rabenbrüder dachte;

sie schnitt sich ab ihr Fingerlein

und kam so in den Berg hinein.

Für d‘ Königin – in bangen Stunden –

ward Rumpelstilzchens Nam‘ gefunden.

Das Baby bei der Mutter bleibt,

den Zwerg es in die Tiefe treibt.

Gar manches Kind mit Silberblick

Wird darauf ins Bett geschickt.

Und zur Gitarre singt, wer wollte

Vom Blümchen, das jetzt schlafen sollte.

 

Eine Bastelei wir finden,

diesmal sind‘s die weißen Binden.

Auf die Nase kommt der Gips

mit Geschick und auch mit Grips.

Für die Freunde – nur die echten –

Kinder Freundschaftsbändchen flechten.

 

Letzter Abend, alle tanzen,

füll’n mit Süßis sich die Ranzen.

Lachen, scherzen – zu erwähnen –

hier und da auch Kindertränen.

„Morgen müssen wir schon heim?

Das kann’s doch nicht gewesen sein.“

 

Packen, kramen, spülen, putzen,

Restzeit für ein Foto nutzen.

Uhu – ein schöne Zeit,

Sonne, Urlaub, Heiterkeit.

 

Ne Klassenfahrt ist ein Vergnügen,

das muss wohl an den Kindern liegen!

*Der Uhu ist eine behindertengerechte Freizeiteinrichtung der evangelischen  Kirche. Er liegt auf einem Hochplateau in Ober-Mörlen/Langenhain in der Nähe von Bad Nauheim. Selbstverpflegung und selbstgestaltetes Programm bieten eine reizvolle Alternative zu sonstigen Häusern. Die Kinder genießen ungeplante, freie Zeit! „Gepäck transportierende Eltern“ sind begeistert von der herrlichen Landschaft, die den Uhu umschließt. Das großzügige Außengelände bietet für alle Kinder ausreichend Platz und lädt ein zum Toben, Bewegen, Spielen, Träumen und Schauen. Ein kleiner Lamazoo rundet das Ganze ab. Der UHU ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

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