Die große Familie - FFH

Das ziemlich große Funkhaus mit FFH, Planet und auch harmony f.m.

Die Klasse 3 a der Diesterwegschule machte am 16.04.2012 einen Ausflug zu drei Sendern:

zu FFH, der Mutter und zu den beiden Kinder Planet und harmony f.m.

60431 Frankfurt, Ginnheim

Jeden Morgen von 5 bis 9 Uhr gibt es die morning show mit Daniel Fischer und anderen Sprechern. Die gibt es, weil die meisten Menschen morgens zwischen 5 und 9 Uhr das Radio anmachen. Dadurch kriegen die Sender viele Hörer. Im ganzen Haus gibt es fünf Studios. Das Radio ist das schnellste Mittel, damit Menschen etwas erfahren. Wie z.B. gute, schlechte und sportliche Sachen. FFH hat mindestens 50.000 CDs, manche auch doppelt,

die nutzt man im NOTFALL. Wenn im A-Studio etwas passiert, dann muss man ins B-Studio rennen. Das B-Studio ist das Notfallstudio.

FFH wurde 1989 gegründet, Planet wurde 1997 gegründet, harmony f.m. wurde erst 2003 gegründet.

Beim Fernsehen sieht man etwas und hört man etwas, aber im Radio hört man nur. Man muss sich sozusagen ein Kopfkino machen. Deswegen muss der Sprecher sehr deutlich und gut sprechen können.

Indem man auf einen roten Knopf drückt, erscheint eine rote Ampel vor der Tür. Wenn man das sieht, soll man mucksmäuschenstill sein und nicht ins Studio rein gehen. Außer, wenn etwas auf der Autobahn passiert, z.B. ein Falschfahrer unterwegs ist. Wenn das Licht leuchtet, spricht der Sprecher gerade. Das kommt alles nach einer halben Sekunde im Radio bei den Hörern an.

 

 

Philipp & Lasse

Der Musik auf den Fersen

Kleine Reporter bei Hit Radio FFH

Die Klasse 3a der Diesterwegschule verbrachte einen interessanten Vormittag bei Radio FFH.

Von Julie Kimpel

 

Frankfurt. Die Klasse 3a der Diesterwegschule aus Ginnheim war am Montag, den 16.4.2012, bei FFH in Bad Vilbel. Sie gingen dort hin, denn sie nehmen an dem Zeitungsprojekt „Zeitung in der Grundschule“ teil.

 

Als sie nach einer kleinen Bahnfahrt dort ankamen, begrüßte sie Dominic Kuhn. Er meinte, dass das Radio das schnellste Medium sei und die Arbeit dort wäre nie zu Ende.

 

Es gibt dort drei Sender: Hit Radio FFH, planet radio und außerdem harmony.fm. Dominic erklärte, dass FFH sozusagen die Mutter der anderen Sender ist. FFH gibt es nämlich schon seit 1989. Planet gibt es seit 1997 und harmony seit dem Jahr 2004. Auch wenn es harmony noch nicht so lange gibt, spielt dieser Sender Musik aus den 60er Jahren. Bei Planet wird Jugendmusik gesendet. Dominic erzählte, dass man bei planet sagt: „Eure Eltern werden kotzen!“

Danach gab er Cornelia (eine Studentin und Praktikantin bei FFH) das Wort. Sie erzählte den Kindern, dass FFH eine Abkürzung sei. Wirklich heißt es: FunkundFernsehenHessen.

 

Da die Kinder erst um 10 Uhr bei Radio FFH ankamen, wurde Ihnen ein Film von der morgendlichen Sendung „Morning Show“, die von 5:00 bis 9:00 Uhr gesendet wird, gezeigt. Dann fragte Cornelia die Kinder, was man alles zum Radio machen braucht. Darauf sagten Kinder: CDs, Funkhäuser, Mikrofone und nicht zu vergessen Moderatoren. Es gibt aber noch  viele andere Berufe beim Radio, z.B. Kameraleute, Reporter und manchmal kommen auch Sänger die Live singen.

 

In einem Versuch wurde den Kindern gezeigt, was „Schallwellen“ sind. Dabei nahm Cornelia einen Treppenhüpfer, hielt ihn sich ans Ohr und schnipste dagegen. Schon hörte sie ein Knipsen, das über den Treppenhüpfer übertragen wurde. Beim Radio übertragen funktioniert es mit den Ultrakurzwellen genauso. Sie werden vom Radiosender über Sendemasten zu den Antennen der Radios der Hörer durch die Luft gesendet.

Die Ultrakurzwellen sind Kreise, die durch die Luft schweben und immer größer werden. Cornelia erklärte, dass die Wellen so aussehen, wie die Wellen die entstehen, wenn man einen Finger ins Wasser steckt. Bis die Wellen beim Hörer ankommen vergeht eine Sekunde.

 

Manche Leute hören auch übers Internet Radio. Radio FFH hat 22 Websender (z.B.: Rock, Jazz, Kinder...). Als alle Fragen der Kinder beantwortet waren, gingen alle zusammen ins B-Studio. Das ist das zweite Studio der Moderatoren, falls z.B. im A-Studio geputzt werden muss.

 

Die Kinder waren erstaunt, dass es so viele Computer gibt. Wenn das rote Ampelmännchen an der Tür des Studios blinkt, heißt das : „Ich bin auf Sendung. Bitte nicht stören!“. Man darf nur herein gehen, wenn es etwas sehr wichtiges gibt.

Wenn es irgendwo Stau gibt, müssen die Moderatoren das in einer gewissen Zeit vom Computer ablesen.

 

Der „Sendeplan“ ist so etwas wie ein Stundenplan. Die Moderatoren lesen davon ab, was sie heute tun müssen. Der Sender verdient sein Geld dadurch, dass er Werbung für andere ins Radio bringt.

 

Wenn im Studio ein Lied anfängt, sieht der Moderator Zahlen die heruntergezählt werden. Wenn die Zahl Null kommt, darf der Moderator nicht mehr sprechen, denn dann fängt der Sänger an zu singen.

 

Danach erklärte Cornelia das „Namenschild“ von FFH. Wenn sie am Computer etwas anklickt, dann sagt jemand “FFH“. Das gibt es in ganz vielen verschiedenen Arten. Wenn die Zuhörer dieses „FFH“ hören, dann wissen sie: „Aha, ich bin bei FFH!“.

Wenn die Moderatoren im Radio sprechen, müssen sie

alles ganz genau beschreiben. Denn die Leute hören ja alles nur und sehen nichts. Cornelia meinte: „Wir nennen das Kopfkino!“.

 

Danach kam das Beste: Alle Kinder durften Grüße ins Mikrofon sprechen, die aufgenommen und später allen zugeschickt wurden. Die Grundschüler gingen dann auch noch zum Musik-Archiv. Das ist ein Flur mit einem riesigen Schrank. Dort drinnen sind ungefähr 50.000 CDs!

 

Nach diesem tollen Tag gingen die kleinen Reporter begeistert nach Hause.

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