Besuch der Merkez Moschee und des Frankfurter Doms

Am Montag, den 06. Mai besuchten die Kinder der vierten Stufe zusammen mit ihren Ethik- und Religionslehrerinnen die Merkez Moschee in der Münchner Straße sowie den Frankfurter Dom. Diese beiden Veranstaltungen bildeten den Abschluss eines Unterrichtsprojektes, das zu Beginn des Schuljahres 2012/13 gestartet worden war.

 

Im Blickpunkt dieses Programms stand die Beschäftigung mit den drei großen abrahamitischen Religionen: Judentum, Christentum und Islam. Gerade die Gemeinsamkeiten dieser drei Glaubenswelten sollten neben der Vermittlung der unterscheidenden Merkmale veranschaulicht werden. Das Lernziel erschließt sich ganz besonders im Kontext einer multireligiösen Gesellschaft, in der die Sensibilisierung für die Glaubensüberzeugungen der jeweils anderen den Grundstein zu einem respektvollen Miteinander legen kann. Religiöse Lebensäußerungen setzen Räume und Orte voraus, in und an denen durch Feste, Zeremonien, Zeichenhandlungen der Glaube zum Ausdruck kommen kann.

 

Die Kinder nahmen mit großem Interesse am Unterricht und den Unterrichtsgängen zur Synagoge, zur Moschee und zum Dom teil, um vor Ort ihr Wissen und ihre Neugierde in der interreligiösen Begegnung zu vertiefen. Diese gute Erfahrung schließt bruchlos an die Reihe vorheriger Begegnungen an und bestätigt uns Verantwortlichen für  Ethik und Religion, wie wichtig dieses Element im Curriculum der vierten Stufe ist. Den Eltern der vierten Stufe und der Schulleitung sei für ihr Vertrauen, den Vertretern der religiösen Einrichtungen für ihre Offenheit und nicht zuletzt den KollegInnen für ihr Engagement bei der Erarbeitung der Thematik herzlich gedankt.

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