Ausführliche Information und Beratung der Eltern

Informations- und Beratungsformen an der Diesterwegschule:

 

  • In einem persönlichen Anmeldegespräch zwischen Schulleitung und Erziehungsberechtigten werden erste Fragen zum Thema Einschulung geklärt. Bei diesem Termin wird die Sprachentwicklung des Kindes bei verschiedenen Aufgabenstellungen überprüft und den Eltern bei Bedarf der Sprachvorlaufkurs empfohlen, der während des letzten Kindergartenjahres in der Schule durchgeführt wird.
  • Im Februar / März findet ein Informationsabend “Einschulung“ statt.
  • Ein Spielvormittag vor Schulbeginn (mit nochmaliger Beratung im Bedarfsfall) soll die Eltern frühzeitig informieren und das Kind mit der Schule vertraut machen.
  • Wenn möglich, findet ein vorgezogener Elternabend für die Eltern der künftigen Erstklässer statt. Er dient einer frühzeitigen allgemeinen Information.
  • Die Eltern der Erstklässer erhalten bei Schulbeginn eine Broschüre über alles Wissenswerte unseres Schulalltags. Sie wird jährlich überarbeitet.
  • Elternabende in jedem Schulhalbjahr informieren über die aktuelle Situation der Klasse, geplante Maßnahmen, Ausflüge, Klassenfahrten u. a.
  • Gesprächstermine (Einzelgespräche) als Angebot (mindestens einmal im Jahr) geben den Eltern Gelegenheit zur persönlichen Information über Entwicklung und Leistungsstand ihres Kindes.
  • Individuelle Gesprächstermine (auf Wunsch der Eltern, der Lehrerin oder der Schulleitung) werden bei akuten Anlässen kurzfristig anberaumt.
  • Eltern, deren Kind eine gesonderte Förderung benötigt, werden darüber informiert und erstellen zusammen mit der Lehrerin und dem Kind einen Förderplan.
  • Die meisten Lehrerinnen lassen ein Mitteilungsheft führen, in das aktuelle Informationen geschrieben werden.
  • Einige Lehrerinnen öffnen den Unterricht für Elternbesuche (Information über das Unterrichtsgeschehen und Verhalten der Kinder).
  • Für Mitteilungen, die alle Eltern einer Klasse betreffen, werden Briefe an die Eltern mitgegeben.
  • Wichtige Termine, Informationen und Berichte aus dem Schulleben sind auch im Internet nachzulesen.
  • Bestimmte Unterrichtsinhalte  werden den Eltern vorab mitgeteilt (z. B. Sexualerziehung) und auf Elternabenden erläutert.
  • Für die Beratung der Eltern zum Übergang in die weiterführenden Schulen veranstaltet die Schule einen speziellen Informationsabend, an dem VertreterInnen der weiterführenden Schulen aus der Umgebung ihre Schulform vorstellen und den Eltern Anhaltspunkte nennen, wie diese erkennen, ob ihr Kind für die bestimmte Schulform geeignet ist.
  • Neben den vorgeschriebenen Beratungsgesprächen zum Übergang in weiterführende Schulen gestatten die LehrerInnen Schülern mit ihren Eltern auch Hospitationen in diesen Schulen während der Unterrichtszeit.

 

Aktivitäten im Kollegium, um das Vertrauen zwischen Elternhaus und Schule zu stärken:

Eltern, die selbst eine unbefriedigende Schullaufbahn hinter sich haben, entwickeln oft  eine Scheu vor dem Kontakt zur Schule. Andere Eltern sind durch verschiedene Gründe nicht in der Lage, sich um einen ordentlichen Schulbesuch  ihres Kindes zu kümmern. Wieder andere Eltern haben bezüglich der Leistungen ihres Kindes unrealistische  Vorstellungen.

  • Das Vertrauen zwischen Eltern und Schule kann durch gemeinsame Aktivitäten gestärkt werden: Beteiligung der Eltern an Projektwochen, Schulfesten, gemeinsame Eltern-Kinder-Lehrer-Ausflüge, Klassenfeste.
  • Die gewählte Schulelternbeiratsvorsitzende steht in engem Kontakt mit der Schulleitung, wird regelmäßig informiert und in Entscheidungs- und Diskussionsprozesse einbezogen. Sie wird als wichtiges Bindeglied zu den Klassenelternbeiräten und somit zu der gesamten Elternschaft gesehen.
  • Die KollegInnen üben die Gesprächsführung in Fortbildungen und bei Supervisionen. Sie bereiten die Elterngespräche vor und bitten bei Bedarf weitere Fachleute hinzu.
  • Elternabende dienen dem Austausch und bieten Gelegenheit zum ausführlichen Gespräch über Unterrichtsinhalte, Methoden und organisatorische Fragen. Sie können in ein Unterrichtsthema einführen: z. B. Prinzipien der Vereinfachten Ausgangsschrift, Vorgang des Lesenlernens.
  • Des Weiteren werden Eltern in neue Lernmethoden eingeführt, z. B. Wie übe ich mit meinem Kind?
  • Das Kollegium hat sich im Klippert-Methodentraining qualifiziert. Diese Methode kann auch den Eltern gezeigt werden und während der Elternabende zur Anwendung kommen.
  • Elternabende informieren auch über die Kriterien der Beurteilung in bestimmten Fächern.
  • Wie sind die Formulierungen eines verbalen Zeugnisses zu deuten? Information erhalten die Eltern vor dem ersten verbalen Zeugnis.
  • Im 3. Schuljahr könnte schon einmal über die Tendenz hinsichtlich der Schullaufbahn der Schüler gesprochen werden (Einzelgespräche).
  • Eine Arbeitsgruppe der Lehrerinnen arbeitet aktiv im Arbeitskreis „Übergang 4/5“ mit und hält den Kontakt zu den weiterführenden Schulen. Es kann so beispielsweise auch zu Unterrichtsbesuchen von GymnasiallehrerInnen in einer 4. Grundschulklasse kommen. Die Informationen im Arbeitskreis werden an das Kollegium weiter gegeben und wirken sich auch in der kompetenten Beratung für die Eltern aus.
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