Elternbeteiligung am Schulleben und Elternberatung

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig. Durch vielfältige gemeinsame Aktivitäten sollen der Zusammenhalt und das gegenseitige Verständnis gestärkt werden. Eltern sollen sich als wichtigen Teil der Schulgemeinde erleben und werden eingeladen das Schulleben mitzugestalten.


Um die Beteiligung der Eltern am Schulleben zu erhöhen, haben wir uns im Herbst 2014 entschieden, an einem Frankfurter Projekt des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten in Kooperation mit dem staatlichen Schulamt teilzunehmen. In diesem Rahmen entwickelt eine Gruppe von Lehrkräften neue Modelle der Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule.

 

  • Eltern beteiligen sich an Schulaktivitäten wie Projektwochen, Schulfrühstück, Schulfesten, gemeinsamen Eltern-Kinder-Lehrer-Ausflügen, Klassenfesten u.v.m.
  • Die gewählte Schulelternbeiratsvorsitzende steht in engem Kontakt mit der Schulleitung, wird regelmäßig informiert und in Entscheidungs- und Diskussionsprozesse einbezogen. Sie wird als wichtiges Bindeglied zu den Klassenelternbeiräten und somit zu der gesamten Elternschaft gesehen.
    Sie (oder ihre Vertretung) nimmt an den Konferenzen teil.
  • Die KollegInnen üben die Gesprächsführung in Fortbildungen und bei Supervisionen. Sie bereiten die Elterngespräche vor und bitten bei Bedarf weitere Fachleute hinzu.
  • Elternabende dienen dem Austausch und bieten Gelegenheit zum ausführlichen Gespräch über Unterrichtsinhalte, Methoden und organisatorische Fragen. Sie finden mindestens einmal in jedem Schulhalbjahr statt und informieren über die aktuelle Situation der Klasse, Inhalte des Unterrichts, geplante Maßnahmen, Ausflüge, Klassenfahrten u. a. Sie können in Unterrichtsthemen und Lernmethoden einführen, z. B. den Vorgang des Lesenlernens erläutern. Der Umgang mit den Hausaufgaben sowie Tipps für das Üben zu Hause können gegeben werden.
  • Das Kollegium hat sich im Klippert-Methodentraining qualifiziert. Diese Methode kann auch den Eltern gezeigt werden und während der Elternabende zur Anwendung kommen.
  • Elternabende informieren auch über die Kriterien der Beurteilung und Benotung.
  • Wie sind die Formulierungen eines verbalen Zeugnisses zu deuten? Information erhalten die Eltern vor dem ersten verbalen Zeugnis.
  • Eine Arbeitsgruppe der Lehrerinnen arbeitet aktiv im Arbeitskreis „Übergang 4/5“ mit und hält den Kontakt zu den weiterführenden Schulen. Die Informationen im Arbeitskreis werden an das Kollegium weiter gegeben und wirken sich auch in der kompetenten Beratung für die Eltern aus.

 

Beratung -Von der Anmeldung bis zum Übergang auf die weiterführende Schule

  • In einem persönlichen Anmeldegespräch zwischen Schulleitung und Erziehungsberechtigten werden erste Fragen zum Thema Einschulung geklärt. Bei diesem Termin wird die Sprachentwicklung des Kindes bei verschiedenen Aufgabenstellungen überprüft und den Eltern bei Bedarf der Sprachvorlaufkurs empfohlen, der während des letzten Kindergartenjahres in der Schule durchgeführt wird. Parallel dazu haben Mütter die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse im Rahmen von „Mama lernt Deutsch“ zu verbessern.
  • Im Februar/März findet ein Informationsabend “Einschulung“ statt.
  • Ein Schnuppertag vor Schulbeginn (mit nochmaliger Beratung im Bedarfsfall) soll die Eltern frühzeitig informieren und das Kind mit der Schule vertraut machen.
  • Ein erster Elternabend schon vor der Einschulung wäre für eine frühzeitige allgemeine Information und das Kennenlernen sinnvoll, ist aber häufig aufgrund der späten Lehrerzuteilung nicht möglich.
  • Die Eltern der Erstklässler erhalten bei Schulbeginn eine Broschüre über alles Wissenswerte unseres Schulalltags. Diese wird am Elternabend besprochen und jährlich überarbeitet.
  • Gesprächstermine (Einzelgespräche) als Angebot (mindestens einmal im Jahr) geben den Eltern Gelegenheit zur persönlichen Information über Entwicklung und Leistungsstand ihres Kindes.
  • Individuelle Gesprächstermine (auf Wunsch der Eltern, der Lehrerin oder der Schulleitung) werden bei akuten Anlässen kurzfristig anberaumt.
  • Eltern, deren Kind eine gesonderte Förderung benötigt, werden darüber informiert und erstellen zusammen mit der Lehrerin und dem Kind einen Förderplan.
  • Die meisten Lehrerinnen lassen ein Mitteilungsheft führen, in das aktuelle Informationen geschrieben werden.
  • Für Mitteilungen, die alle Eltern einer Klasse betreffen, werden Briefe an die Eltern mitgegeben oder Rundmails geschrieben.
  • Wichtige Termine, Informationen und Berichte aus dem Schulleben sind auch auf der Homepage nachzulesen.
  • Bestimmte Unterrichtsinhalte  werden den Eltern vorab mitgeteilt (z. B. Sexualerziehung) und auf Elternabenden erläutert.
  • Für die Beratung der Eltern zum Übergang in die weiterführenden Schulen veranstaltet die Schule einen speziellen Informationsabend, an dem VertreterInnen der weiterführenden Schulen aus der Umgebung ihre Schulform vorstellen und den Eltern Anhaltspunkte nennen, wie diese erkennen, ob ihr Kind für die gewünschte Schulform geeignet ist.
  • Es findet ein persönliches Beratungsgespräch zum Übergang in die weiterführende Schule am Ende des ersten Schulhalbjahres in Klasse 4 statt.
Impressum | © Diesterwegschule Frankfurt