Französisch

An der Diesterwegschule ist der Französischunterricht als erste Fremdsprache fest in die Stundentafel integriert. Alle Dritt- und Viertklässler erhalten seit dem Schuljahr 2000/01 zwei Stunden pro Woche Französischunterricht.

Die Möglichkeit der Weiterführung im fünften Schuljahr bietet sich durch die in der Nähe gelegenen weiterführenden Schulen (Ziehenschule – Gymnasium, IGS Eschersheim –  Integrierte Gesamtschule und Fürstenbergerschule – Realschule) an.

 

Der frühfremdsprachliche Unterricht ist in das didaktische und methodische Gesamtkonzept der Grundschule eingebettet und folgt den Bildungsstandards und Inhaltsfeldern aus dem Kerncurriculum für Hessen, Primarstufe, Moderne Fremdsprachen vom August 2010. Ziel ist der Erwerb grundlegender sprachlicher Mittel und kommunikativer Fähigkeiten und Fertigkeiten, um den Grundstein für eine Mehrsprachigkeit zu legen (siehe Erlass vom 12. August 2014, Informationen Fremdsprachenunterricht Grundschule).

 

Folgende Themenkomplexe werden auf kindgerechte Art und Weise erarbeitet:

  • Familie und Freunde
  • Freizeitaktivitäten
  • Tagesablauf
  • Ausdruck des persönlichen Befindens
  • Jahreszeiten und Kalender
  • Sitten, Bräuche und Traditionen
  • geografische Gegebenheiten
  • meine Schule
  • meine Stadt

Handlungsorientierung und Interaktion sind Leitlinien des Frühfremdsprachenunterrichts. In diesen Zusammenhang gehören auch kreative Tätigkeiten wie Singen, Tanzen und Rollenspiele. Im Unterricht wird die gesprochene Sprache und das Hörverstehen priorisiert. Das Prinzip der Einsprachigkeit steht an oberster Stelle.

 

Seit dem Schuljahr 2006/07 verfügt unsere Schule über eine Stelle einer französischen Sprachassistenz, die pro Assistent/in auf ein bis zwei Jahre begrenzt ist. Daraus ergibt sich, dass ca. alle zwei Jahre ein/e neue/r französische/r Assistent/in an unserer Schule arbeitet.

 

Im Hinblick auf das zusammenwachsende Europa gewinnt die Kenntnis von Fremdsprachen immer mehr an Bedeutung.

Die Zielsetzung des Frühfremdsprachenunterrichts hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf diese veränderte Lebenswirklichkeit vorzubereiten. Dazu gehören:

  • Fremdheitssperren und Hemmungen abbauen
  • Sensibilisierung für Fremdsprachen
  • sich anderen Kulturen gegenüber öffnen
  • elementare mündliche Kompetenz der fremden Sprache anbahnen
  • Freude am Umgang mit anderen Sprachen wecken.

Zu verschiedenen Anlässen wird der Frühfranzösischunterricht durch Aufführungen von Theaterstücken, französischen Tänzen und Liedern präsentiert. Teilweise nehmen die Kinder an übergeordneten Projekten außerhalb der Schule teil, z. B. Europawoche 1997, Jahr der Fremdsprachen 2001, EU-Projekttag 2007, Tag der deutsch-französischen Freundschaft 2013.

Eine solche Form der Präsentation weckt in den Schülern Freude, Bestätigung und Motivation.

 

Als zusätzliches Angebot am Nachmittag gibt es die Möglichkeit an der Französisch-AG teilzunehmen. Dort werden z.B. französische Spezialitäten zubereitet. Dies bringt die Kultur des Landes näher und stärkt das Interesse an Frankreich und damit auch an der Sprache.

 

Immer wieder wird an uns der Elternwunsch herangetragen, Englisch als bedeutendster internationaler Fremdsprache den Vorzug zu geben.

 

Unsere Entscheidung für Französisch basiert auf folgender Argumentation:

  • als Nachbarland hat Frankreich besondere Bedeutung (Wirtschaft, Politik und Kultur)
  • weiterführende Schulen mit Französisch als 1. Fremdsprache in der näheren Umgebung
  • Muttersprachliche Lehrerinnen als authentische Übermittler von Sprache und Kultur
  • eine zweite Fremdsprache auch für Hauptschüler

Für die Kinder der 4. Klassen wird Englisch zusätzlich im AG-Bereich angeboten.

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