An der Diesterwegschule ist der Frühfranzösischunterricht fest in die Stundentafel integriert. Alle Dritt- und Viertklässler erhalten seit dem Schuljahr 2000/01 zwei Stunden pro Woche Frühfranzösischunterricht.
Die Möglichkeit der Weiterführung im fünften Schuljahr bietet sich durch die in der Nähe gelegenen weiterführenden Schulen (Ziehenschule – Gymnasium, Peter-Petersen-Schule – Gesamtschule und Fürstenbergerschule – Realschule) an.
Obwohl das Erlernen der frühen Fremdsprache auf spielerische Art und Weise geschieht, hat es zum Ziel in zwei Jahren die Themenkomplexe und die damit verbundenen grammatikalischen Strukturen eines frühfremdsprachlichen Unterrichts zu erarbeiten und zu verinnerlichen.
Handlungsorientierung und Interaktion sind Leitlinien des Frühfremdsprachenunterrichts. In diesen Zusammenhang gehören auch kreative Tätigkeiten wie Singen, Tanzen und Rollenspiele. Die Kinder sollen vor allem „sprechen lernen“. Dazu werden Themen und Interessen der Kinder aufgegriffen und mit berücksichtigt. Das Prinzip der Einsprachigkeit steht an oberster Stelle.
Seit dem Schuljahr 2006/07 verfügt die Diesterwegschule über eine Stelle einer französischen Sprachassistentin, die pro Assistentin auf ein bis zwei Jahre begrenzt ist. Daraus ergibt sich, dass ca. alle zwei Jahre eine neue französische Assistentin zu uns kommt.
Im Hinblick auf das zusammenwachsende Europa gewinnt die Kenntnis von Fremdsprachen immer mehr an Bedeutung.
Die Zielsetzung des Frühfremdsprachenunterrichts hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf diese veränderte Lebenswirklichkeit vorzubereiten. Dazu gehören:
In regelmäßigen Abständen wird der Frühfranzösischunterricht zu verschiedenen Anlässen durch Aufführungen von Theaterstücken, französischen Tänzen und Liedern präsentiert. Dies geschieht in kleinerem Rahmen z.B. bei Klassenfesten oder bei größeren Festen, wie Präsentationsnachmittag der Projektwochen oder Schulfesten. Teilweise nehmen die Kinder an übergeordneten Projekten außerhalb der Schule teil, z. B. Europawoche 1997, Jahr der Fremdsprachen 2001, EU-Projekttag 2007.
Eine solche Form der Präsentation weckt in den Schülern Freude, Bestätigung und Motivation. Auch das Zubereiten von französischen Spezialitäten bringt die Kultur des Landes näher und stärkt das Interesse am Land und damit auch an der Sprache. Die derzeitige Sprachassistentin kommt aus La Réunion und hat im letzten Schuljahr einen Briefwechsel möglich gemacht.
Immer wieder wird an uns der Elternwunsch herangetragen, Englisch als bedeutendster internationaler Fremdsprache den Vorzug zu geben.
Unsere Entscheidung für Frühfranzösisch basiert auf folgender Argumentation:
Für die Grundschulkinder wird Englisch zusätzlich im AG-Bereich angeboten.